Individuelles Design bei einer Rechnung

So bekommt Ihre Rechnung eine persönliche Note

Autor: Georg Rossek
Titelbild: Individuelles Design bei Rechnungen

Wie man ja selbst auch als Konsument weiß, steckt die Liebe vermehrt in den Kleinigkeiten und Details. Egal ob das die kleinen Dankeskarten sind, die man bei einem Hotelbesuch erhält, wenn man abreist, oder ob es die Briefhüllen einer edlen Boutique, die bis ins kleinste Detail geplant und gestalten wurden. Kann man nicht auch als Gewerbetreibender den Sinn für guten Geschmack aufzeigen? Nicht immer, gerade bei Gründungen, gibt es das große Budget, um auch noch einen Grafiker zu engagieren. Doch gibt es da nicht auch andere Lösungen, um beispielsweise Geschäftspapieren eine individuelle Note zu geben? In diesem Artikel zeigen wir, warum optisch ansprechendere Rechnungen schneller bezahlt werden und durch welche kleinen Tricks man auch ohne externen Grafiker, eine Rechnung optisch aufpeppen kann, um den Wiedererkennungswert zu wahren.

Individuelles Design bei Rechnungen
 

Drei einfache Tricks, um der eigenen Rechnung ein individuelles Design zu verschaffen

Tipp 1: Wer ist meine Zielgruppe?

Mit Grafiken, Symbolen und Farben schafft man Wiedererkennungswert. Genauso kann man auch Rechnungen optisch aufpeppen, um einen gedanklichen Anker zu setzen. Die wichtige Frage zu Beginn. Wer ist meine Zielgruppe? Es würde in den meisten Fällen beispielsweise Sinn machen, das Design unterschiedlich zu gestalten, abhängig davon, ob man Betreiber eines Tattoo Studios ist oder Inhaber einer Rechtskanzlei. Wenn es möglich ist, hier eine Entscheidung zu treffen, gewinnt man dadurch die Erkenntnis, nach dem Prinzip: „Weniger ist mehr“ oder nach dem Prinzip „Show Me“ zu arbeiten.

Tipp 2: Die richtigen Symbole, Abstände und Proportionen!

Das Auge isst mit oder konsumiert mit. Die halbe Miete hat man bereits gewonnen, wenn man versucht, die Abstände möglichst gleich anzuordnen. Welchen Abstand haben Grafiken in Relation zum Text und welchen Abstand hat der Text zur Blattaußenkante. Wenn man hier mit maximal zwei bis drei Größen arbeitet, wirkt die Rechnung optisch viel sauberer, aufgeräumter und unterbewusst auch professioneller. Um es simpler zu formulieren, welchen Abstand haben Texte zur weißen Flucht, welche nicht gedruckt wird = Abstand 1? Welchen Abstand haben Grafiken zu Texten = Abstand 2? Und welchen Abstand haben optische Freiräume, wie zum Beispiel Empfängerfeld zu Rechnungstext oder Gesamtsumme zu Fußzeile = Abstand 3? Eine deutsche Umfrage hat ergeben, dass optisch aufbereitete Rechnungen tendenziell eher bezahlt werden, als lieblos gestaltete Rechnungen.

Tipp 3: Der richtige Einsatz von Farben!

Im Idealfall hat jedes Firmen Corporate Design (einheitlich definiertes Design) zwei bis drei Farben. Fachlich spricht man hier meist von einer Hauptfarbe und zwei Komplementärfarben. Wenn man kaum Grafiken oder Symbole hat, welche man verwenden kann, empfiehlt es sich, zumindest mit den Farben zu arbeiten. Beispielsweise könnte man den gesamten Text auf einer Rechnung in Schwarz anlegen, aber die Wort-Phrase „Rechnung“, egal ob die RECHNUNGsnummer, der Vermerk auf welches Konto man die RECHNUNG überweisen soll, in einer Komplementärfarbe. Ein kleiner Trick noch zum Schluss. Egal ob es nur das Gestalten der Rechnungen ist oder ob es um die Gestaltung anderer Elemente geht, wenn man die exakt gleiche Firmenfarbe, welche im Logo verwendet wird, nicht für die Gestaltung von Überschriften oder Webseitenhintergründen verwendet, wirkt der Firmenauftritt, egal ob Offline oder Online, deutlich exklusiver.

Bereits diesen Artikel gelesen? Worauf muss ich achten, wenn Rechnungen per Email UND per Post versendet werden?

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