Beim Steuerberater sparen

Mit diesen drei Tipps finden Sie Ihren Experten

Autor: Georg Rossek
Titelbild: Beim Steuerberater sparen

Der richtige Steuerberater kann je nach Branche ganz entscheidend zum Erfolg eines Unternehmens beitragen. Beim Steuerberater zu sparen ist daher leider nicht lohnenswert. Als Gewerbetreibender hat man eine Menge wichtiger Entscheidungen zu treffen und irgendwie hört sich jeder Unternehmensbereich wichtig und besonders an. Bei den Steuern jedoch sollte man ausschließlich mit Experten zusammenarbeiten. So sagen es zumindest viele alte Hasen oder junge erfolgreiche Unternehmer in den Interviews. Um beim Steuerberater zu sparen, muss man nicht unbedingt den teuersten nehmen, das bereits vorweg. Aber dass der am höchsten Honorierte nicht automatisch auch der Beste ist, wissen wir ja bereits.

Beim Steuerberater sparen
 

Wie kann man beim Steuerberater trotzdem Geld sparen?

Steuern sparen, geschickt anlegen und mit Bedacht investieren? Fragen über Fragen, mit denen man in seltensten Fällen neue unerfahrene Steuerberater konfrontieren möchte.
Ganz kurz vorweg, um nicht Äpfel mit Birnen zu vertauschen.
Sicherlich gibt es Steuerberater, welche weniger kompetent sind als andere Buchhalter und umgekehrt, aber in der Regel sind folgende Aufgabenbereiche durch die geschützten Berufsbezeichnungen gesondert zu betrachten.

  • Der Steuerberater
    Ganz bewusst werden hier zuerst die Steuerberater angeführt, da diese meist die Dienstälteren und Personen mit der größten Verantwortung sind. Ein Steuerberater kann nicht nur die Buchhaltung erstellen, Jahresabschlüsse durchführen sowie analysieren, sondern im Falle einer Prüfung auch kompetent vor den Mandanten treten.
  • Der Buchhalter
    Die Rolle eines Buchhalters ist ebenso wichtig, wie die Rolle des Steuerberaters, nur eben in der Regel als durchführendes Organ zu betrachten. Viele Steuerberater können vermutlich nicht ohne die genaue Vorarbeit eines Buchhalters und für die Steuererklärung und den Jahresabschluss braucht der Buchhalter wiederum den Steuerberater.
    Spätestens jetzt kann man die Suche differenzierter betrachten und weiß, welche Rollen nötig sind, um kompetent beraten zu sein. Doch an wen wendet man sich nun, wenn man neu gründet oder mit dem alten Steuerberater unzufrieden ist?

Hier die drei wichtigsten Tipps, um bei der Suche des neuen Steuerberaters keine Fehler zu machen

  1. „Der Bekannte“
    Nennen wir ihn vorsichtig den Bekannten, den Freund, den Nachbarn oder Sohn eines Arbeitskollegen. Ganz wichtig: Empfehlungen über berufliche Kontakte kann und sollte man sich beispielsweise durch branchenähnliche Kollegen ruhig geben lassen. Bei gewerbefernen Personen hingegen hat sich herauskristallisiert, den Tipp zu geben, diese eher zu meiden. Nicht weil dies böse Menschen sind, sondern, weil es in der Regel die Unerfahrensten sind.

  2. „Frisch von der Uni“
    Eine frisch absolvierte Ausbildung kann je nach Branche wirklich wertvoll sein. Bei den Steuern ist es leider wirklich noch so, dass die alten Hasen (zu alt und verstaubt dürfen sie jedoch auch nicht sein) die kompetentesten und sichersten Auskünfte geben können.

  3. „Der Freelancer“
    Ja, leider fällt auch der Freelancer bei den Empfehlungen eher durch. Dies hat nichts mit der Person oder dessen Kompetenz an sich zu tun. Die Regel zeigt jedoch, dass es bei heikleren Angelegenheiten empfehlenswerter ist, etablierte Unternehmen und Kanzleien aufzusuchen. Im Falle einer Kontrolle oder bei steuerlichen Optimierungen, welche man nicht so schnell im Internet findet, sollte ein starker und jederzeit verfügbarer Partner an der Hand sein.
    (Versprechen kann man das auch bei gestandenen Unternehmen nicht, aber die Chance immer einen kompetenten und verfügbaren Ansprechpartner zu haben ist höher als beim Freelancer)

Wir hoffen Ihnen mit diesem Artikel bei der Suche helfen zu können und einen Artikel können wir in diesem Bezug noch besonders empfehlen:
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